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Die letzte Märzwoche verbrachten wir in der einladenden historischen Atmosphäre der Hansestadt Stade, die im Bundesland Niedersachsen liegt. Der Ausgangspunkt unserer Klassenfahrt war der Flughafen in Sofia, von wo aus wir nach Deutschland aufbrachen.
Nach der langen Flugreise gönnten wir uns eine wohlverdiente Erholung und machten einen entspannten Stadtbummel durch die alten Kopfsteinpflasterstraßen, wobei wir zahlreiche malerische und für die Region charakteristische Fachwerkhäuser besichtigten. Deren Geschichte entdeckten wir bei einer nächtlichen Erkundung der Stadt mit einem erfahrenen Stadtführer, der uns die einstige Bedeutung der Fachwerkhäuser erläuterte. Daneben erfuhren wir vieles über die Rolle des ehemaligen großen Hafens. Es bereicherte unser Verständnis, den historischen Hintergrund der Stadt zu kennen, da man dadurch sowohl die Gegenwart als auch die Vergangenheit besser einordnen kann.
In den folgenden Tagen unternahmen wir Ausflüge in die relativ nahegelegene Hansestadt Buxtehude, die Hafenstadt Cuxhaven, die Großstadt Bremerhaven sowie in die maritime Metropole Hamburg. In Buxtehude bewunderten wir das harmonische Zusammenspiel moderner Architektur und historischer Fachwerkhäuser. Den zweiten Tag widmeten wir dieser Stadt, doch am Ende der Woche führte uns auch ein gemütliches Restaurant dorthin zurück.
Hamburg erwies sich als Knotenpunkt von Kultur und Modernität. Die beeindruckende Architektur und die elegante Einkaufsstraße mit luxuriösen Geschäften vermittelten uns ein sehr eindrucksvolles Erlebnis, auch wenn wir Bvlgari ohne Termin nicht betreten durften. Ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt ist die „Hamburger Kunsthalle“, wo wir eine umfangreiche Sammlung von Kunstwerken aus dem Mittelalter, der Frühen Neuzeit und der Romantik bestaunten. Als besonders eindrucksvoll empfanden wir das Gemälde „Macbeth und die Hexen“ von Julius Bachof sowie „Die Stockrose“ von Jacob Gensler. Danach machten wir eine Hafenrundfahrt, bei der wir die außergewöhnliche Architektur der Elbphilharmonie sahen. Damit warfen wir einen letzten Blick auf Hamburg.
Unser Ausflug nach Cuxhaven begann mit einem Kinobesuch sowie einer Führung durch das Amandus-Abendroth-Gymnasium, wo wir die Möglichkeit hatten, ehemalige Schüler unserer deutschen Klassenlehrerin kennenzulernen. Anschließend gingen wir durch einen schönen Park zum Schloss Ritzebüttel und machten ein Gruppenfoto, um die Erinnerung dauerhaft festzuhalten.
Ein weiterer Höhepunkt der Klassenfahrt war das Klimahaus in Bremerhaven, das die Geschichte und die Entwicklung der Erde in Etappen darstellt. Zudem veranschaulicht das Museum die negativen Auswirkungen des Klimawandels. Es gab außerdem Räume, die die Atmosphäre von Ländern aus unterschiedlichen Klimazonen nachbilden. Dadurch konnten wir uns innerhalb kurzer Zeit einen Weg durch die dichten Regenwälder bis zur Antarktis bahnen.
In der Zeit, in der wir keine Ausflüge unternahmen, spielten wir Bowling und feierten abends gemeinsam Partys, wodurch wir als Klasse enger zusammengewachsen sind. Abschließend lässt sich sagen, dass diese Klassenfahrt eine wunderbare Gelegenheit war, die Schönheit Norddeutschlands zu entdecken.




