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Beitrag04.05.2026AustauschImmenstadtSofia

Austausch 2026 - aus Sicht der bulgarischen Schüler:innen

Schülerinnen und Schüler berichten aus bulgarischer Perspektive vom Austausch 2026 mit ihren Gästen aus Immenstadt in Sofia.

Austausch 2026 - aus Sicht der bulgarischen Schüler:innen
04.05.2026

Über den Beitrag

Am Freitag gegen 14 Uhr landete das Flugzeug unserer deutschen Austauschpartner und sie wurden freundlich abgeholt. Viele fuhren mit der U-Bahn nach Hause und manche mit ihren Eltern. Zum Mittagessen haben wir alle unsere Austauschpartner und -partnerinnen bei manchen typischen bulgarischen Gerichten kennengelernt (z. B. Musaka). Das Wetter war aber nicht so gut, weshalb die meisten von uns sich irgendwo drinnen wie in der Mall oder in der Billardbar den Nachmittag vertrieben. So konnten wir die Deutschen besser kennenlernen. Am Abend schenkten uns die Austauschschüler schöne Gastgeschenke und trafen unsere Eltern.

Nach ihrer ersten Nacht in Bulgarien durften unsere Gäste ihr erstes typisch bulgarisches Frühstück erleben. Jede Familie hat ihre eigenen Gewohnheiten, aber am meisten kosteten die Deutschen Banitsa, Mekitsi oder Pfannkuchen auf bulgarische Weise. Danach hatten sie genug Energie, um ein schönes Wochenende auf den Straßen von Sofia zu verbringen und einige Sehenswürdigkeiten zu betrachten oder Ausflüge außerhalb Sofias zu machen. Das Highlight am Sonntag war unsere gemeinsame Party. Trotz der Unterschiede in der Partykultur war es ein unvergesslicher Abend für alle und er hat uns wirklich nähergebracht.

Am Montag führten wir eine Stadtrallye durch und verbrachten dann den Nachmittag in der Schule, wo unsere Gäste uns im Unterricht besuchten. Danach gab es Zeit für mehrere lustige Aktivitäten im Zentrum.

Am Dienstag machten wir uns auf den Weg nach Plowdiw. Obwohl das Wetter nicht auf unserer Seite war, gab es eine kleine Tour durch die Altstadt und in die alte Basilika. Unser Besuch ging sehr schnell vorbei und wir haben es alle sehr genossen.

Am Mittwoch machten wir einen spannenden Besuch im Planetarium „Toplocentrala“, hatten ein köstliches Mittagessen und gingen dann zur Schule.

Und am Donnerstag machten wir alle zusammen mit unseren Lehrerinnen und Lehrern eine wunderschöne Wanderung in dem Vitoschagebirge in der Nähe von Sofia. Zuerst fuhren wir mit dem Bus zur Aleko-Hütte und wanderten dann durch den Schnee bis Karmen Del. Danach gingen wir in die Aleko-Hütte zurück und aßen Kebapcheta (bulgarische Wurst aus Hackfleisch) mit Pommes und tranken Tee. Dann nahmen wir den Bus nach Hause und bereiteten uns auf die Farewell-Party vor.

Am Abreisetag waren wir alle ein bisschen müde und traurig, da wir eine intensive, aber wunderschöne Zeit miteinander hatten, die viel zu schnell vorbei war.

Es war ein sehr schönes Austauschprogramm. Wir haben viele neue Leute kennengelernt, wir haben ihnen die bulgarische Kultur gezeigt und wir freuen uns sehr, dass es so gut geklappt hat. Wir können unseren Besuch in Deutschland kaum erwarten.

Erzähler: Maximilian und Mari

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